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Schleudersitze: Lebensretter für Jet-Piloten

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Bei der Kollision zweier Kampfjets über Mecklenburg-Vorpommern haben beide Piloten nach Angaben der Luftwaffe ihre Schleudersitze noch ausgelöst.
Diese Sitze können die Besatzungen innerhalb …

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Berlin (dpa) – Bei der Kollision zweier Kampfjets über Mecklenburg-Vorpommern haben beide Piloten nach Angaben der Luftwaffe ihre Schleudersitze noch ausgelöst.

Diese Sitze können die Besatzungen innerhalb von Sekundenbruchteilen aus dem Cockpit schießen, danach schweben sie am Fallschirm zu Boden. Schleudersitze wurden mit dem Aufkommen der ersten extrem schnellen Strahlflugzeuge entwickelt. Denn anders als Besatzungen von langsameren Propellerflugzeugen droht Jet-Piloten bei einem Notausstieg ein Zerschmettern am steil aufragenden Seitenruder.

Im Eurofighter sind nach Industrieangaben Mk16-Sitze des renommierten britischen Herstellers Martin Baker eingebaut, der mit seinen Produkten weltweit 93 Luftwaffen beliefert. Er gibt auf seiner Hompepage eine Bilanz von 7607 Menschen an, die durch seine Produkte gerettet wurden. Der erste Pilot wurde vor 70 Jahren in Sicherheit katapultiert.

Ausgelöst werden Schleudersitze durch auffällig schwarz-gelb gestreifte Schlaufen zwischen den Beinen der Besatzung. Nach dem Abwerfen oder – sprengen des Kabinendaches schießt ein Sprengsatz die Sitze samt Piloten in Sicherheit. Durch die enorme Beschleunigung wirken dabei extrem hohe Kräfte auf den Organismus der Piloten.

Beide Flugschreiber der abgestürzten Eurofighter gefunden

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