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Zweijähriges Baby nimmt Handyladekabel in Mund – es endet verheerend

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Sie war nur kurz unbeaufsichtigt, dann kaute und lutschte ein zweijähriges Mädchen an einem Handyladekabel. Dann passierte das Unglück…

Neu-Delhi / Indien – Was für ein tragisches Unglück! Ein zweijähriges Mädchen wurde von ihrer Mutter zu den Großeltern nach Jahangirabad in der Nähe der Hauptstadt Neu-Delhi in Indien gebracht. Diese ließen die Kleine mit Namen Shevar nur kurz aus den Augen. Dann entdeckte sie beim Spielen ein Handyladekabel am Boden, dass zuvor ein Verwandter des Mädchens benutzt hatte – es war noch an der Steckdose angeschlossen.

Tragisches Unglück: Zweijährige kaute und lutschte an Handyladekabel

Als das Mädchen das Kabel in den Mund nahm, darauf zu kauen begann und daran lutschte, erhielt sie plötzlich einen elektrischen Stromschlag. Für die zweijährige Shevar kam jede Hilfe zu spät. Sie starb noch an der Unfallstelle. Anzeige wurde von der Familie nicht erstattet. „Daher wurden auch keine Ermittlungen aufgenommen“, so Akhilesh Pradhan von der örtlichen Polizei gegenüber „Times of India“. Doch wie konnte das Unglück geschehen? Sind alle Kinder in der Nähe von angesteckten Ladekabeln in Lebensgefahr? „Normalerweise hat ein Ladekabel nicht genug Saft, um einen tödlichen Stromschlag zu veranlassen“, sagt Pradhan und beruft sich dabei auf Expertenmeinungen. Allerdings sollten Kleinkinder trotzdem von angesteckten Ladekabeln ferngehalten werden. Vor allem bei Starkregen und Überschwemmungen muss der Strom im Haus sofort abgestellt werden. Auch Apple hat kürzlich seine Nutzer gewarnt und ein beliebtes Produkt zurück gerufen: Wegen Stromschlaggefahr!

Beschädigte Ladekabel nicht mehr verwenden und sofort entsorgen

Demnach ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand einen Stromschlag von einem Ladekabel bekommt – auch wenn das Handy gerade aufgeladen wird – „sehr, sehr gering“. Bei Ladegeräten ist im Allgemeinen ein Transformator in dem Stecker eingebaut, der nur eine sehr geringe Stromleistung weitergibt. Es dürfte sich in dem Fall der kleinen Inderin Shevar allerdings um ein defektes Kabel gehandelt haben. Deshalb rät Polizei-Chef Pradhan dringend, keine kaputten, defekten oder beschädigte Ladestationen zu benutzen. Zu einem tödlichen Unfall kam es auch kürzlich in München: Ein Mädchen hat ihr Handy mit in die Badewanne genommen – kurz darauf war die 16-Jährige tot. Über den tragischen Vorfall aus der bayerischen Landeshauptstadt München berichtet extratipp.com*.

War die Steckdose schuld am Stromschlag? Eine Verwechslung könnte tödlich gewesen sein

Schuld an dem tödlichen Stromstoß könnte auch die Steckdose sein. In Indien wird in vielen älteren Häusern noch die Steckdose des Typs D verwendet. Diese zwei- bis dreipolige Büchse war früher in Großbritannien weit verbreitet und kam durch die Kolonialherrschaft der Briten auch in das asiatische Land. Die große Gefahr: Aufgrund der ähnlichen Geometrie können in 5-Ampere-Steckdosen des Typs D unter Umständen auch Stecker der Typen E oder F (Schuko) eingesteckt werden. In beiden Fällen würden zwar Außen- und Neutralleiter kontaktieren, nicht aber der Schutzleiter, wodurch Lebensgefahr entstehen könnte. Für ältere Geräte und besonders auch für den Rasiererstecker BS 4573 sind im Vereinigten Königreich Adapter weit verbreitet und vielerorts erhältlich. Auch diese Adapter dürfen aus oben genanntem Grund nicht für Stecker der Typen E oder F verwendet werden. 

joho

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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