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Kurioses Kampfmittel gegen Ecstasy: Ein Land setzt jetzt auf selbst kreiertes Parfüm

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In den Niederlanden wurde eine neue Methode entwickelt, die der Droge Ecstasy im eigenen Land entgegenzuwirken könnte. Helfen soll in Zukunft ein Parfüm, das eigens kreiert wurde.

Den Bosch – Beim Kampf gegen die Partydroge Ecstasy setzt die Staatsanwaltschaft in den Niederlanden jetzt auf ein eigens kreiertes „Parfüm“. Der Duft erinnere – ähnlich wie der von Ecstasy-Pillen – an Anis, teilte die Behörde am Sonntag in Den Bosch mit. Die südniederländische Stadt wurde für den Start der Aktion ausgewählt, weil dort in jüngster Zeit mehrfach Ecstasy-Labore ausgehoben worden waren.

Niederlande kreieren Parfüm – so soll es wirken

Der Spray mit der Aufschrift „XTACY“ soll gesetzestreuen Menschen zeigen, welcher Geruch bei der Herstellung der Droge entsteht. So könnten sie möglicherweise geheime Ecstasy-Labore erschnuppern und die Polizei darauf hinweisen, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Beim Start der Aktion im Stadtzentrum von Den Bosch ließ sich auch Ministerpräsident Mark Rutte eine „XTACY“-Duftprobe vorführen, berichtete die niederländische Nachrichtenagentur ANP. Interessierte Bürger sollen dies künftig in Gemeindeverwaltungen und Polizeistationen tun können.

Bei dm gibt es seit kurzem einen Schnelltest für K.o.-Tropfen. Das Armband wurde von einer 25-jährigen Studentin entwickelt. So funktioniert es.

Der Kunde einer Bäckerei in Baden-Württemberg hatte es wohl etwas zu eilig. Auf dem Verkaufstresen ließ er nämlich seine Drogen liegen. Jetzt macht sich das Netz über ihn lustig.

dpa

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